Kefalonia – In den Gefilden des Odysseus / Myrtos Beach / Asos

Auch heute beginnen wir den Tag mit einem hervorragenden Frühstück. Da wir ja lernfähig sind, packen wir Sandwiches und genügend Getränke ein. Wir wollen heute DEN Strand auf Kefalonia besuchen, den Myrtos Beach.

Erneut führt uns unser Weg an der malerischen Bucht entlang, hoch in die Berge. Wir haben Glück, das Wetter spielt mit, es ist herrlich sonnig. Wir biegen kurz vor dem Ende der Bucht auf eine Serpentinenstraße. die uns auf die andere Seite der Küste bringt.

Das schöne an Kefalonia ist, dass selten ein herrlicher Strand weit entfernt ist.

Die Küstenstraße zieht sich in mehr oder weniger engen Kurven an den Berghängen entlang, hier ist konzentriertes Fahren gefragt. Auch der eine oder andere Steinschlag auf der Straße, sowie die omnipräsente Ziegenpopulation fordern die volle Aufmerksamkeit des Fahrers. Dafür werden wir mit einem phantastischen Ausblick auf das blaue, ionische Meer belohnt. Die ersten Schilder tauchen auf: Myrtos Beach.

Wir sind sehr gespannt, ob der Strand den Bildern, die wir gesehen haben, gerecht wird.

Dann endlich – nach etlichen Kurven bergab öffnet sich vor uns eine türkisblaue Bucht. Der strahlende weiße Kieselstrand bietet einen phantastischen Kontrast. Es ist fast voll, bestimmt 20 Menschen bevölkern den Strand 😉

Wir parken unseren Nissan und suchen uns ein schönes Eckchen.

Zugegeben der Kiestrand ist an manchen Stellen etwas unbequem. Wir haben aber eh immer mehrere Handtücher und auch unsere TravelTowels * dabei, damit ist es überall bequem. Auch sehr zu empfehlen bei Kiesenstränden sind Badeschuhe*.

Tipp: Gerade wenn ihr nur mit Handgepäck oder nur mit einem Koffer fliegt, benutzt keine großen schweren Strandlaken, sondern besorgt euch ein paar TravelTowels *. Diese lassen sich klein zusammenrollen, machen super trocken und sind nach Benutzung in der Sonne nach wenigen Minuten nicht mehr klamm.

Es dauert nicht lange und wir sind im Meer. Das Wasser ist so klar und sauber, wie wir es selten erlebt haben. Dies, so erfahren wir von den Einheimischen, liegt an den Kalksteinkieseln, die wie ein natürlicher Filter wirken. Der Erfolg kann sich sehen lassen.

Myrtos Beach / Kefalonia

Eigentlich können wir von dem tollen Wasser gar nicht genug bekommen, aber irgendwann wird es wolkiger und wir wollen ja heute auch noch mehr sehen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen am Strand, packen wir unsere Sachen und machen uns wieder auf den Weg – weiter geht es nach Asos.

Tipp: Lasst euch für diesen Weg Zeit! Die Straße ist extrem kurvig und anstrengend zu fahren. Bei mäßigem Tempo könnt ihr außerdem viel besser die tolle Aussicht geniessen.

Asos ist ein echtes Postkartenmotiv. Ein kleines Dorf an einer Bucht mit klarem Wasser gelegen, lauter kunterbunte Häuschen, enge Gassen und über alldem thront, nur durch einen winzigen Zipfel Land verbunden, eine gewaltige Festungsanlage.

Wir fahren vorsichtig durch die engen, steilen Gässchen und parken unterhalb des Burgberges auf der Landzunge, die Festung mit der Insel Kefalonia verbindet.

Wir laufen durch die engen Gassen Richtung Bucht. Der Ort wirkt ein bischen wie ein Filmkulisse für einen Film aus Griechenland. Alles ist bunt, toll bepflanzt und eingerahmt von Meer und Bergen. Wir bestaunen die Mischung aus liebevoll restaurierten und völlig verfallenen Häusern. Einige sind nach dem großen Erdbeben von 1953 einfach nicht mehr aufgebaut worden. Diese Beben hat damals fast alle größeren oder historischen Gebäude auf Kefalonia zerstört. Orginale Häuser findet man ausschliesslich im Fischerort Fiskardo, der auf Grund seines felsigen Untergrundes von dem Beben weitgehend verschont bliebt.

An der malerischen Bucht mit Strandstrand ist eine kleine Bar geöffnet. Die Aussicht auf ein kühles Bier und einen Frappé beschleunigt unsere Schritte. In dieser Idylle gemütlich zu sitzen, zu quatschen und zu lesen ist für uns eine paradiesische Entspannung.

Mehrere Segeljachten fahren in die Bucht ein und gehen vor Anker während wir dort direkt Wasser sitzen. Ein beeindruckender Anblick. So ein Segelturn, das wäre definitv auch etwas für uns.

Die Festungsanlage heben wir uns für einen späteren Besuch der Insel auf. Man muss ja nicht gleich alle Sehenswürdigkeiten beim ersten Aufenthalt besuchen.

Irgendwann wird es kühler und wir beschliessen uns auf den Rückweg zu machen. Und die Küstenstraße ist kein Weg, den man gerne in der Dämmerung fährt. Außerdem wollen wir noch an dem Aussichtpunkt über dem Myrtos Beach haltmachen, den wir auf der Hinfahrt ausgelassen haben, weil er auf der „falschen“ Straßenseite lag.

Den Aussichtpunkt, an dem man auch auf Grund von umfangreichen Investitionen der EU in den griechischen Straßenbau, sehr gut in einer breiten Parkbucht halten kann, lohnt sich auf jeden Fall. Der Blick über das Meer und den Strand sind einmalig. Wenn kein Auto kommt, kann man die Stille hier geniessen. Das ist tatsächlich mal ein schöner Instagram Spot, wo sich das Anhalten auch lohnt 😉

Aussichtspunkt Myrtos Beach

Weil uns die Fahrt mit der Fähre so gut gefallen hat, beschliessen wir auch heute wieder in Argostoli essen zu gehen. Unser Auto lassen wir diesmal aber in Lixouri stehen.

Natürlich haben wir auch heute wieder eine Vorspeise bestellt. Wir rollen also ins Bett. Immerhin dürfen wir noch ein paar Meter zurück zur Fähre laufen. Morgen, so nehmen wir uns vor, ist mehr Bewegung angesagt.

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