Kladdkaka – ein schwedischer Schokoladentraum

Leider waren bisher noch nicht in Schweden oder in einem der anderen skandinavischen Länder, aber von einer Reise dorthin träumen wir schon lange – einmal im Leben das Polarlicht sehen, steht auf jeden Fall noch auf unserer to-do-Liste. Und solange uns das Reisen sowieso verwehrt bleibt, bleibt nur eine kulinarische Reise, die uns die Faszination an Skandinavien in die heimische Küche bringt.

Als wir den Name dieses schwedischen Schokoladenkuchens gehört haben, mussten wir zunächst erstmal etwas Schmunzeln. Die leckeren Bilder im Internet haben uns aber so sehr das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, dass wir diesen Kuchen unbedingt mal ausprobieren mussten.

„kaka“ heißt übrigens im Schwedischen Kuchen. „Kladdkaka“ heißt übersetzt Schmier- oder Klebekuchen. Das Geheimnis dieses Kuchens ist, dass er nicht ganz durchgebacken ist und somit von der Konsistenz her vergleichbar ist mit einem Brownie – also schön klebrig.

Der Kuchen ist sehr einfach zuzubereiten. Kladdkaka eignet sich hervorragend als Grundrezept für einen Schokoladenkuchen und kann dann noch nach Belieben Verziert werden.

Zutaten für einen Kuchen (Springform mit ca. 23 cm Durchmesser):

  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 200 g dunkle Schokolade
  • 2 EL Backkakao
  • 60 g Weizenmehl
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Prisen Salz

Zubereitung
Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten

Ich hab immer schon alles gerne vorbereitet und deswegen wird zu 3rst der Backofen auf Ober- und Unterhitze bei 175°C vorgeheizt und die Springform vorbereitet. Für den Boden schneide ich mir ein Stück rundes Backpapier zurecht und für den Rand benutze ich ein Backtrennspray. Man kann die Form natürlich auch auf klassischem Wege einfetten.

Als nächste Zutat kommt die Butter dran, die nämlich zunächst geschmolzen wird. Ich mache das ganz einfach in der Mikrowelle – aber vorsicht! Ruhig alle 30 Sekunden mal in die Mikrowelle blicken und kurz die Tür aufmachen, sonst kann man sich die Mikrowelle durch die spritzende Butter leider ganz schnell versauen. Parallel erhitze ich schon mal Wasser in einem Topf für das Schokoladenschmelzbad.

Während die Schokolade langsam unter gelegentlichem Rühren schmilzt, gebe ich alle trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Backkakao, Salz) in eine große Rührschüssel. Mittlerweile ist die Butter auch schon ein bisschen abgekühlt und kann auch dazugegeben werden. Nach und nach kommen nun die drei Eier hinzu. Als letzte Zutaten folgt die geschmolzene dunkle Schokolade.

Nun alles verrühren – wichtig ist hier, dass man den Teig nur verrührt. Ich hab das Ganze manuell mit einem Schneebesen gemacht und nicht mit dem Handrührgerät. Jetzt alles in die Springform füllen und ab in den Ofen auf mittlerer Schiene.

Rrrrrrrrrring nach 15 Minuten erinnert mich meine Eieruhr daran, doch mal einen Blick in den Ofen zu werfen. Wenn der Kuchen in der Mitte noch etwas weich ist, ist er fertig (15-20 Minuten Backzeit).

Den Kuchen jetzt unbedingt erst abkühlen lassen, bevor man die Springform öffnet! Ich nutze die Zeit und hacke ein paar Mandeln für oben drauf klein. Man kann den Kuchen jetzt ganz individuell gestalten.

Man kann den abgekühlten Schokoladenkuchen mit Puderzucker genießen, mit Schlagsahne, Schokoraspeln, mit Nüssen,…ich hab mich für Mandeln entschieden und hatte vom Plätzchenverzieren noch goldene Zuckerkugeln übrig. Die Zuckerkugeln lassen sich nämlich super in den weichen Kuchen drücken und kugeln deswegen auch nicht wieder direkt vom Kuchen runter 😉 Beim Topping sind der Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt.

Wer übrigens auf der Suche ist nach noch mehr spannende Artikel rund um Skandinavien findet viele Beiträge bei „The road most traveled„, wo derzeit bis zum 05. Mai noch eifrig Beiträge für eine Blogparade zu dem Thema „Faszination Skandinavien“ gesucht werden!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbacken und einem kleinen Geschmacksurlaub in Schweden =) Lasst uns in den Kommentaren wissen, wie euch der Kuchen geschmeckt hat oder vielleicht kennt ihr den Kuchen ja auch schon von einem Urlaub in Schweden?


Euer Sakuschi

5 Kommentare zu „Kladdkaka – ein schwedischer Schokoladentraum

Gib deinen ab

  1. Oh, wie lecker. Wie gut, dass heute Sonntag ist und ich nicht einkaufen kann. Mein Mann kriegt langsam schon die Krise, weil ich ständig am Backen bin und er nicht zunehmen möchte 😀

    Liebe Grüße
    Liane

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    1. Das ähm kennen wir irgendwo her 😀 Aber es gibt auch einfach soooooooo viele richtig tolle Rezepte für alles mögliche….ein Glück ist jetzt Rhababersaison – dann ist wenigstens Obst im Kuchen 😉
      Wir wünschen euch einen schönen Sonntag!
      Sascha und Uschi

      Liken

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