Bali – Insel der Götter& Dämonen / Auf nach Ubud

Heute heisst es Abschied nehmen von Nusa Lembongan, es geht zurück nach Bali. Uns haben die Ursprünglichkeit und die tollen Strände hier sehr gefallen. Mit ein paar Einschränkungen (Salzwasserdusche) muss man natürlich leben können.

Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Rucksäcke fertig und warten auf unseren Transfer. Pünktlich um 10 Uhr kommt der kleine Transporter unseres Bootsanbieters. Es geht zurück zur Mushroom Bay.

Das Meer ist heute deutlich unruhiger als bei unserer Ankunft. Das Einchecken geht, wie auch schon bei der Hinfahrt, routiniert vonstatten.

Tipp: Achtet auch euer Gepäck! Wenn alles auf einem Haufen liegt, kommt schnell mal was weg oder wird vertauscht. Euer Gepäck bleibt, auch wenn es beim Transferanbieter liegt, in eurer Verantwortung bis es oben auf dem Boot liegt.

Wir steigen aufs Boot und bemühen uns dabei Uschi`s Rollerverletzung am Bein so trocken, wie möglich zu halten. Gar nicht so einfach bei dem Wellengang.

Irgendwann haben wir es geschafft und es geht zurück Richtung Sanur. Spätestens jetzt ist klar, warum man besser Reisetabletten dabei hat, wenn man nach Lembongan oder Nusa Penida will. Das Boot knallt auf das Wasser wie Beton.

Tipp: Wenn ihr einen empfindlichen Magen habt, oder nicht wisst wie ihr auf Seegang reagiert, dann holt euch in der Apotheke frei verkäufliche Reisetabletten und nehmt sie rechtzeitg, bevor ihr an Board geht.

Weiter sinnvolle Medikamente für Bali und für eure Reisepotheke findet ihr hier *

In Sanur angekommen, wird unser Gepäck, gewohnt effizient, entladen und auch hier suchen wir unsere Schuhe wieder aus einem Schuhhaufen aller Gäste. Dann gehts es direkt weiter zum Parkplatz, wo wir mit zwei weiteren Gästen zusammen nach Ubud ins Innere der Insel fahren. Funktioniert wirklich reibungslos.

Gegen Mittag kommen wir im Hotel Udhiana Resort Ubud * an. Hinter dem Link findet ihr auch direkt Hotelpreise und Bewertungen.

Wir betrachten staunend die nach allen Seiten hin offene Lobby und den tropischen Garten, der sich um das Hotel zieht.

Unser Hotel liegt in einem Flusstal und ist von drei Seiten von Dschungelwald umgeben. Es gibt auch hier keine Zimmer, sondern individuelle Villen mit einem eigenen Pool, aus denen man einen tollen Blick in den Dschungel hat. Unverbaut allerdings nur in der ersten Reihe, ansonsten schaut man über die anderen Häuser hinweg. Wir werden sehr freundlich empfangen und checken ein. Ich kläre noch heimlich ein paar Kleinigkeiten mit dem Hotelpersonal, da Uschi in wenigen Tagen hier im Hotel Geburtstag hat. Das muss natürlich berücksichtig werden 😉

Wir werden mit einem „Golfcar“ zu unserem Zimmer gefahren. Nach wenigen Sekunden wir uns klar warum – die Wege sind wirklich verdammt steil. Definitv nichts für Lauffaule oder gar Invaliden. Wer Probleme mit Steigungen hat, sollte woanders unterkommen. Man kann sich zwar auch jedes Mal mit einem Golfcar hoch- oder runterfahren lassen, muss dann aber halt Wartezeiten in Kauf nehmen.

Wir halten an unserer Villa und sind, als wir die Tür öffnen sofort, überzeugt: Hier werden wir uns definitiv wohlfühlen! Die Villa ist groß und luftig, mit einem eigenen Plunchpool an der Terrasse, sowie einem großen Bad mit Tageslichtregendusche. Genau so hatten wir uns das vorgestellt 🙂

Nachdem wir unsere Villa ausgiebig erkundet haben, geniessen wir erst einmal den 15 Uhr „Cafe“, den das Hotel jeden Tag für alle Gäste anbietet. Kaffee bzw. Tee und eine Etagere mit kleinen Köstlichkeiten sind genau das, was wir jetzt brauchen, um unsere Stimmung noch weiter zu heben. Außerdem hat man von der Terrasse aus einen herrlichen Blick über den Dschungel

sdr

Danach nutzen wir das kostenlose Hotelshuttle, um ins Zentrum von Ubud zu gelangen. Ein absolut fantastischer Service, da das Hotel doch ein Stück am Stadtrand liegt.

Tipp: Das Gebiet um Ubud ist sehr weitläufig. Wenn ihr auch häufiger in die Stadt wollt, zum Bummel, Shoppen oder Essen gehen, dann prüft vorher ,wie weit euer Hotel weg ist und ob es einen Shuttlebus gibt. Ihr seid sonst viel mit dem Taxi unterwegs oder braucht einen Roller.

Der Verkehr in Ubud ist der Wahnsinn! Minibusse drängen sich dicht an dicht, Roller dazwischen, in den Lücken Fußgänger. Wir sind froh, dass wir gefahren werden. Spätestens an dem Sammelpunkt in der Stadtmitte, wo gefühlt jedes Hotel in Ubud und Umgebung seine Gäste absetzt, herrscht ein so großes Chaos, dass wir uns kaum über die Straße trauen.

In Ubud angekommen, machen wir mit unserem Fahrer noch aus, dass wir uns einfach per Whatsapp beim Hotel melden, wenn wir zurück wollen. Das funktioniert hier wohl überall so.

Ubud selbst ist die Stadt des Kunsthandwerkes, das sieht man sofort. Überall werden Schnitzereien, Balitaschen oder andere Kunstwerke verkauft. Natürlich muss einem klar sein, dass ein Großteil davon für Touristen, wie wir es ja nun mal auch sind, produziert wird. Der Schönheit und der Qualität tut dies aber keinen Abbruch.

Wir schlendern durch den „Art Market“, der durch den Film „Eat Pray Love“ mit Julia Roberts bekannt geworden ist.

Ab 0:58 Minute

Hier sollte man nicht enttäuscht sein, NATÜRLICH ist das ein Touristenmarkt, es gibt also vor allem Souveniers in allen Variationen zu kaufen. Allerdings sind neben einigem Nippes eben auch tolle Holzschnitzereien, die berühmten Balitaschen und vielen mehr zu sehen und zu erwerben. Hier darf fleissig gehandelt werden. Beim Handeln solltet ihr freundlich und höflich bleiben. Auf keinen Fall zu großes Interesse an einer Ware zeigen (haltet euch zurück liebe Damen) und versuchen Mengenrabatte auszuandeln.

Wir haben zum Beispiel gleich 4 Balitaschen als Mitbringsel gekauft und haben ungefähr 375.000 IDR = 25€ dafür bezahlt.

Am Ende solltet ihr ungefähr bei der Hälfe des zuerst angesagten Preises (ohne Mengenrabatt) herauskommen, dann haben bei ein gutes Geschäft gemacht 😉

Tipp: Wenn ihr authentischen Lebensmittelmarkt erleben wollte, dann seid spätestens um 06:30 Uhr an der selben Stelle an der sich der Art Market befindet. In den Morgenstunden werden hier alle Arten von Lebensmittel verkauft, vor allem an die Einheimischen.

Wir laufen weiter durch Ubud, die schiere Anzahl an Geschäften mit tollem Kunsthandwerk ist übersehbar. Man könnte genug für einen eigenen Seecontainer kaufen. Überall sind außerdem Bars, Warungs und Restaurant, einers interesanter als das andere.

Irgendwann tun uns die Füße weh und das Signal sich zu Entspanne wird immer lauter. Wir suchen uns also eine Lokalität, wo wir eine Pause machen können.

Wir bleiben an eine, hübschen Restaurant mit Blick auf die quirrlige Straße hängen und bestellen eine Runde Cocktails 😉

Danach machen wir uns auf den Weg zu einem größeren Supermarkt, da wir noch ein paar Getränke und Snacks einkaufen wollen. Mit dem Weg dorthin haben wir uns ein wenig verschätzt, dafür bekommen wir die prachtvolle Arjuna Statue aus nächster Nähe zu sehen.

Wir sind auf jeden Fall deutlich mehr als 12 Minuten unterwegs gewesen 😉

Der Supermarkt enpuppt sich als echter Glücksfall, hier findet ihr wirklich alles was ihr euch an Balinesischen Köstlichkeiten vorstellen könnt. Wenn ihr, also wie wir, nur Übernachtung mit Frühstück gebucht habt und Proviant für eure Ausflüge braucht, seid ihr hier richtig.

Beim Verlassen des Supermarkts werden wir von Horden an Fliegen überrascht, die an jeder Lichtquelle zu abertausenden umherschwirren und auch vor uns nicht halt machen.

Erst mal ne ecklige Sache aber zum Glück harmlos, diese Viecher können weder stechen noch sonst irgendwas. Mit Anbruch der Dunkelheit ist der Spuk vorbei. Die Mücken verschwinden.

Wir haben rechtzeitig unserem Shuttle Bescheid gesagt, so dass wir uns nun auf den Weg zum Treffpunkt machen.

Auf dem Weg dorthin schauen wir uns noch den Saraswati Tempel direkt im Zentrum von Ubud an, der mit seinem riesigen Seerosenteich eine echte Augenweide ist. Direkt an den Tempel ist ein Starbugs gebaut, irgendwie skurril.

Da wir noch etwas Zeit haben bis unser Shuttle kommt, besucht Sascha das erste mal in seinem Leben ein Fish-Spa. Gott, wie das kitzelt…aber was macht man nicht alles für gepflegte Füße.

Anschliessend geht es ab ins Hotel, für ein Bad in unserem Pool, bevor wir uns erschöpft auf die Kissen werfen. Morgen haben wir uns wieder mit Agung für eine neue Tour verabredet.

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