Bali – Die Insel der Götter und Dämonen / Sanur

Am nächsten Morgen erkunden wir erstmal die Umgebung. Tatsächlich, wie versprochen, nur ein kurzer Hüpfer bis zur Strandpromenade. Der Strand ist wirklich wunderschön, das Meer klar und blau. Wichtig zu wissen ist, dass auf Bali ein klarer Tidenhub, also Ebbe und Flut herrschen. Es kann einem also passieren, dass man an den Strand kommt und das Meer einfach weg ist ;-). Die Promenade wird gesäumt von Restaurants, Warungs (Garküchen) und Shops. Die meisten sind liebevoll gestaltet und haben Sitzplätze direkt im Sand und die kulinarischen Angebote könnten vielfältiger nicht sein.

Der Strand selbst ist öffentlich – man kann sich also überall hinlegen. Einige Hotels stellen Liegen und Schirme auf, diese kann man nicht kostenlos nutzen, das versteht sich aber von selbst.

Die Boote sind typtischen Balinesischen Fischerboote, die teils als Deko, aber auch immer noch in der Fischerei und im Tauchgewerbe im Einsatz sind. Seht ihr auf dem Bild vorne das schwarze Auge? Ja, das soll tatsächlich ein Auge sein. Diese Augen sollen auf dem Meer Ausschau halten nach Gefahren und Seedämonen.

Wir machen erst einmal einen schönen Spaziergang an der Promenade und lassen die Eindrücke auf uns wirken. Viel zu schnell ist es schon Mittag. Bei 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit wird es Zeit für ein schattiges Plätzchen und Hunger haben wir auch.

Nach dem wir einige Restaurants abgeklappert und Preise und Angebot verglichen haben, entscheiden wir uns für das Lilla Pantai. Direkt an der Promenade mit einem herrlichen Blick aufs Meer.

Natürlich haben wir uns vorgenommen mit dem Essen in Asien ein bisschen aufzupassen, deshalb bestellen wir unter anderem direkt rohen Thunfisch und Getränke mit viel Eiswürfeln *Ironieoff* Das Essen war köstlich und wir haben es auch gut vertragen. Die Eiswürfel werden wohl in vielen Restaurants tatsächlich mit Mineralwasser gemacht. Wir lesen regelmäßig vor unseren Reisen die Bewertungen bei Tripadvisor oder anderen Portalen, um uns die besten Restaurants für unsere Bedürfnisse herauszusuchen.

Weiter geht es für uns durch den trubeligen Stadteil Sanur. Wer auf der Suche nach Strand, guten Restaurants&Bars, sowie einer gut durchmischten Hotellandschaft ist, der wird hier auf jeden Fall fündig. Allerdings ist hier beim Weitem nicht die Party-/Ballermannstimmung, wie dies zum Beispiel in Kuta der Fall ist. Man findet viel Live-Musik in den Abendstunden und kann als Paar oder Familie sowohl den Tag als auch den Abend geniessen. Wer auf der Suche nach Party ist, der ist in anderen Teilen von Bali besser aufgehoben.

Für den Abend haben wir uns vorgenommen den Nachtmarkt zu besuchen. Quasi ein tägliches „Streetfoodfestival“ im ursprünglichen Sinne. Unter einem großen Blechdach sind kleine Stände aufgebaut, an denen indonesische Speisen verkauft werden. Von Sate-Spießen in Erdnusssauce bis zu frischen Smoothies ist alles dabei und das für wirklich kleines Geld. Eine Tüte Satespieße kostet uns umgerechnet knapp 80 Cent. Hier kann man gut in die balinesische Küche hineinschnuppern und sich einfach mal durchprobieren. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Essen auf Bali so frisch zubereitet und eigentlich immer so heiss gebraten oder gekocht wurde, dass man eigentlich überall essen konnte.

Den Nachtmarkt findet ihr hier:

Von unseren Hotel aus fahren wir mit einem Taxi zum „Night Market“, weil sich die Strecke doch schlecht abschätzen lässt. Nach einer ausgiebigen Abendessen an den verschiedene Ständen laufen wir zurück. Die Vielzahl der Läden und Restaurants an der Flaniermeile, der „Tamblingan Street“ ist wirklich beeindruckend. Totmüde fallen wir an diesem ersten richtigen Tag auf Bali ins Bett – aber natürlich nicht ohne uns noch einmal in unserem eigenen Pool erfrischt zu haben.

Tipp: Nehmt auf jeden Fall ein Zimmer mit eigenem Pool. Wenn ihr rechtzeitig bucht, kosten diese auf Bali kein Vermögen. Da die Temperaturen auch nachts durchweg hoch sind, werdet ihr die Abkühlung zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr geniessen.

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